26 Tipps der Roundnet-Nationalmannschaft 2024

Nachdem die NetzWölfe das Nationalteam bei der WM 2024 in England privat auch finanziell mit einer Spende unterstützt haben, gab es als Dankeschön von Julia und Franzi eine Sammlung mit 26 Tipps der NationalspielerInnen. Diese Tipps teilen wir hier exklusiv mit euch. Viel Erfolg bei der Umsetzung!

  • Spielt so viele 1,2,3 (oder Pepper oder Rallye Ball) wie nur möglich zu zweit. Das ist sowohl für Fitness am Roundnet, als auch für Setting, Hitting und Ballgefühl im Allgemeinen mit Abstand die beste Übung. Außerdem hat man tausende Variationsmöglichkeiten, einfach die perfekte Übung.
  • In der eigenen Community eine/n Trainingspartner/in finden und regelmäßig die wichtigsten Bereiche des Spiels zu zweit trainieren und sich gegenseitig Tipps geben/ zusammen Techniken herausarbeiten.
    (Lukas)
  • Fortschritt machen: Fortschritt sollte immer daraus bestehen, neue Sachen zu lernen, diese Sachen zu verbessern -> man sollte also immer probieren mindestens ein paar kleine neue Sachen zu lernen und die bereits gelernten konstant zu können. -> Das betrifft auch insbesondere Serving, wobei gerade hier wichtig ist zu verstehen, dass man immer auch Rückschritte macht oder mal ein Plateau erreicht. Da kommt man nur raus, wenn man probiert, die Abfolge weiter zu machen. (Rasmus)
  • Vergesst beim Training und bei der Turnier Vorbereitung den mentalen Aspekt nicht (z.B. Erwartungshaltung, Umgang mit Frust und Freude etc.)
    (Nora)
  • die vorletzte Nacht vor dem Turnier ist die Wichtigste. Hier unbedingt darauf achten ausreichend zu schlafen.
    (Ronja)
  • am Turniertag auf den Elektrolythaushalt achten: Ich habe den ganzen Tag Elektrolyt-Tabletten in meinem Wasser. Geheimtipp: Powerbar 5 Electrolytes, pink grapefruit mit Koffein.
    (Ronja)
  • mein Nummer 1 Turnier Snack sind Honig-Salz Nüsse. Liefern schnelle Energie und füllen den Salz- und Zucker Haushalt auf (Ronja)Datteln sind für mich der beste Turniersnack. Die geben immer noch einen richtigen Boost.
    (Tim)
  • Hydration ist key: Denkt an ausreichende Hydration am Turniertag. Ausreichend Trinken vor dem Turnier kann helfen, Krämpfe und vorzeitige Erschöpfung zu verhindern. Fun Fact: Neue Studien haben gezeigt, dass Orangensaft und Milch effektiver hydrieren als Wasser. Also greift beim nächsten Turnier vielleicht mal zum Orangensaft und denkt an ausreichend Elektrolyte im Getränk. Wie unsere Nationalspieler/innen bei der Weltmeisterschaft. (Kevin)
  • Immer vor JEDEM Spiel kurz aufwärmen mit Ball. Vor allem Fähigkeiten, in denen man sich manchmal nicht so ganz sicher fühlt aufwärmen, um Sicherheit zu gewinnen (z.B. bei Setting kurze Settingübungen)
    (Julia G.)
  • Lieblingsübung zum Aufwärmen am Turnier: Es steht eine Person am Set und hittet immer auf die andere Person. Die andere Person steht auf Höhe der Angabenlinie und macht einen sauberen Touch nach oben und settet den Ball dann wieder zum Netz (dann z.B. immer auf die rechte/linke Hand), macht also einen Softtouch, egal ob’s legal wäre oder nicht. Das trainiert Hitting, Setting und den ersten Touch und ist ziemlich anstrengend, wärmt also auch ganz gut auf.
    (Sophia + Klara)
  • nach einem unforced error wieder auf den nächsten Punkt fokussieren: Man darf sich ruhig 5-10 Sekunden ärgern und den Frust rauslassen. Um den Fehler dann abzuhaken und mit einem positiven Gefühl in den nächsten Punkt zu gehen, hilft es mir kurz, an was ganz anderes zu denken, was nichts mit Roundnet zu tun hat. Eine schöne Erinnerung, ein schönes Bild im Kopf oder eine Person, die ein positives Gefühl in dir auslöst.
    (Peer)
  • 15 Sekunden Regel: 5 Sekunden ärgern, 5 Sekunden inhibieren (Gefühle minimieren), 5 Sekunden auf den Nächsten Punkt freuen und Bock haben zu zocken.
    (Paul Schirop)
  • Konstanz im Serve/Hitting: Mir hilft es zum Teil, vorm nächsten Punkt 2 Mal bewusst die Hand zu Faust zu ballen, um den Fokus wieder auf das motorische, wiederholende Konstante zu lenken.
    (Peer)
  • Wenn man in einem Spiel viele Doppelfehler macht hilft es oft, sich auf einen Serve zu fokussieren, um reinzukommen. Um es dem Receiver schwerer zu machen und Varianz reinzubringen, reicht es oft, den Step zu variieren, aber trotzdem den gleichen Serve zu machen.
    (Paul Siemer)
  • Zeigt nie den Gegnern dass ihr schlecht gelaunt seid. Das gibt ihnen nur confidence, dass sie gegen euch gewinnen. Bleibt immer positiv und ehrgeizig.
    (Fabi Klaus)
  • Wenn es in der Gruppenphase nicht gut läuft, nicht davon verrückt machen lassen. Sieh es als Einspielen für die entscheidenden Spiele im Bracket.
    (Rapha)
  • Man kann gegen jeden gewinnen! Mit dem richtigen Mindset reingehen und Vollgas geben!
    (Jessi)
  • Selbst wenn euch nicht zu lachen zumute ist, macht es trotzdem (auch wenn es in dem Moment nicht echt ist). Das setzt Endorphine frei und ihr spielt besser.
    (Julia S.)
  • Positive Konditionierung: fasst euch immer wenn ihr irgendwann einen schönen Moment erlebt an das Ohrläppchen. Wenn ihr dann vor einer wichtigen Situation unter Druck im Spiel steht und euch an das Ohrläppchen fasst, werden auch Endorphine freigesetzt, ihr fühlt euch besser und spielt besser.
    (Julia S.)
  • Vorm Serve schaue ich immer genau wo auf dem Netz ich den Ball hinschlagen möchte und den fixiere diesen Punkt. Beim Serven selbst schaue ich dann aber auf den Ball, damit ich ihn gut treffe und rotiere dann mit meinem ganzen Körper rein, damit ich viel Power hinter den Ball bekomme.
    (Rapha)
  • Optimaler Ablauf Serves zu lernen meiner Meinung nach: Von Pro erklären lassen -> Videos schauen -> Üben -> eigene Slow Motion machen -> von Pro Fehler erklären lassen -> Kreis fängt von vorne an.
    (Rasmus)
  • Beim Receive, bewusst versuchen, den 1. Schritt vor die Serving Linie zu setzen. So vermeidet man, dass man nach hinten weggeht und bleibt stattdessen auf dem Kreis. Wenn man versucht, den Schritt vor die Linie zu setzen, setzt man ihn meist sowieso doch etwas weiter hinten auf und steht dann gut auf dem Kreis.
    (Paul Siemer)
  • Übt Receive so oft und intensiv, wie ihr eure Serves übt. Und werdet besser im Sideout 😉
    (Emil)
  • Nicht nachdenken, ob man den Ball noch erlaufen könnte oder nicht. Einfach losrennen, ohne eine Sekunde zu zögern und den Ball noch irgendwie berühren wollen! So bekommt man noch viel mehr Bälle als man denkt.
    (Franzi)
  • Wenn ihr beim Hit nicht genau wisst wie ihr ihn spielen sollt. Einfach schön feste. Das reicht oft.
    (Fabi Klaus)
  • Wenn man seine eigenen Spiele analysiert, sollte man sich immer auf 2-3 Dinge fokussieren und versuchen, diese Dinge in Turnieren und im Training zu verbessern. Also nicht versuchen, alles auf einmal zu trainieren. Sondern Schritt für Schritt. Das gilt genauso auch für die Serves. Analysiert man seine Serves, sollte man auch wieder Schritt für Schritt vorgehen. Stimmt der Toss? Wenn nicht dann erstmal nur auf den Toss fokussieren. Dann kann man an den Handkontakt rangehen usw.
    (Joni)

Nach oben scrollen